Datenbanken
| In diversen Projekten wurden unterschiedlichste relationale
Datenbanken entwickelt, um die Datenredundanz zu reduzieren und um die
Geschäftsprozesse zu verkürzen. Beispiel
Mandantenstammdatensystem
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Geschichte der Datenbanken
| Vielleicht war es zur Zeit
Leonardo da Vincis noch möglich, nahezu die gesamten Daten der damaligen
Welt in einem einzigen Gehirn zu speichern. Wer in dieser Zeit
Informationen benötigte, wird Leonardo gefragt haben. Im 16. Jahrhundert erfand J. Gutenberg den Buchdruck. Daten wurden fortan in Büchern, Bücher in Bibliotheken gesammelt. Wer Informationen suchte, wird Kataloge durchsucht haben, um Bücher zu finden, die die gewünschten Informationen enthielten. Um die Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Computer entwickelt. Daten wurden nun in Dateien gespeichert. Wer Informationen benötigte, ließ den Computer suchen. Am Anfang wurden Daten in einzelnen Dateien gespeichert (sequentielle Dateien) gespeichert. Um Informationen zu finden, mussten in großen Dateien unendlich viele Datensätze durchsucht werden. Das Dateisystem arbeitete relativ ineffizient, da die Länge der Datensätze unterschiedlich war. Start- und Endpunkt des gesuchten Datensatzes waren somit nicht leicht bestimmbar. Als Folge mussten die Datensätze dieser sequentiellen Dateien der Reihe nach ausgelesen werden. Weitere Probleme lagen darin, dass die Daten, im Gegensatz zu Büchern, verändert werden mussten. Da die Daten an unterschiedlichen Orten gespeichert wurden (Redundanz), war die Pflege der Daten von Hand sehr zeitaufwändig und die Fehlerquote bei Veränderungen sehr hoch. Außerdem erforderte die Suche nach Informationen einen großen Programmieraufwand durch Experten, der für den normalen Anwender zu schwierig war. Mit der Entwicklung der ersten
Datenbanksysteme in den sechziger Jahren verringerten sich diese Probleme.
Mit der Einführung von Datenbanken können Daten kompakt gespeichert,
leicht zu handhaben und schnell verfügbar sein. |